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Schauspieler
Helmut Berger
Helmut Berger – Ein außergewöhnlicher Mann
Extravagant, exzentrisch und extrem berühmt: Helmut Berger wird am 29. Mai 1944 in Bad Ischl in Österreich geboren. Er hat keine besonders angenehme Kindheit. Der Sohn eines Hotelier-Ehepaars erfährt eine sehr strenge Erziehung. In einem Interview mit dem Boulevardmagazin "Gala.de" erzählt der ausdrucksstarke Schauspieler, dass er häufig von seinem Vater geschlagen wird. Bis zu dessen Tod kommt es nie zur Versöhnung. Nicht nur zu Hause, sondern auch auf dem Franziskaner-Internat in Österreich, das Helmut Berger besucht, ist die Erziehung sehr streng. Das bewirkt bei Helmut Berger jedoch das Gegenteil: Der junge Mann sehnt sich nach der großen weiten Welt und entflieht Österreich nach seinem Abschluss zum Hotelfachmann.
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Vivienstyle28 hat am 27.04.2013 Helmut Berger kommentiert via iPad
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lucas1112 hat am 27.04.2013 Helmut Berger kommentiert via iPad
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Helmut Berger – Ein außergewöhnlicher Mann
Extravagant, exzentrisch und extrem berühmt: Helmut Berger wird am 29. Mai 1944 in Bad Ischl in Österreich geboren. Er hat keine besonders angenehme Kindheit. Der Sohn eines Hotelier-Ehepaars erfährt eine sehr strenge Erziehung. In einem Interview mit dem Boulevardmagazin "Gala.de" erzählt der ausdrucksstarke Schauspieler, dass er häufig von seinem Vater geschlagen wird. Bis zu dessen Tod kommt es nie zur Versöhnung. Nicht nur zu Hause, sondern auch auf dem Franziskaner-Internat in Österreich, das Helmut Berger besucht, ist die Erziehung sehr streng. Das bewirkt bei Helmut Berger jedoch das Gegenteil: Der junge Mann sehnt sich nach der großen weiten Welt und entflieht Österreich nach seinem Abschluss zum Hotelfachmann.Helmut Berger – Die Ikone des europäischen Films
Nachdem der damals attraktive Mann Österreich verlassen hat, zieht es Helmut Berger in Metropolen wie London und Paris. Dort fängt er zunächst als Model und mit kleineren Rollen in Werbespots an. Während des Sprachstudiums in Perugia lernt er 1964 den Mann kennen, der sein Leben verändern soll. Der berühmte Regisseur Luchino Visconti prägt das Leben von Helmut Berger. In den Filmen des Regisseurs wird der charismatische Ausnahmeschauspieler groß und feiert seine Blütezeit in den 60er und 70er Jahren. Zu den bekanntesten Filmrollen von Helmut Berger gehören: "Die Verdammten" (1969), "Das Bild des Dorian Gray" (1970), "Ludwig II." (1972) und "Der Pate – Teil III" (1990). In seiner Filmkarriere steht Helmut Berger mit einigen Filmgrößen vor der Kamera, darunter Romy Schneider, Senta Berger und Liz Taylor.Helmut Berger – Der schönste Mann der Welt
Heute kaum mehr vorstellbar: In den 60ern und 70ern gilt Helmut Berger als der schönste Mann der Welt und kürt als erster Mann das Cover der Vogue. Dem Regisseur Luchino Visconti fällt die außergewöhnliche Schönheit sofort ins Auge und er verliebt sich in Helmut Berger. Der Schauspieler erwidert diese Gefühle und die beiden führen 12 Jahre lang eine sehr intensive und enge Beziehung. Nach dem Tod von Luchino Visconti stürzt Helmut Berger ab. Er trauert so stark, dass er sich am ersten Todestag seines Lebensgefährten das Leben nehmen will. Aus dem einstigen Model ist ein von Alkohol und Drogen gezeichneter Mann geworden, der nur noch erahnen lässt, wen Helmut Berger früher einmal verkörpert hat.Helmut Berger – Vom Welt- zum Dschungelstar
In den letzten Jahren häufen sich die Skandalauftritte von Helmut Berger. Der Österreicher war im Oktober 2012 bei Markus Lanz im ZDF zu Gast und mischte die Talkrunde dort ordentlich auf. Bereits 1996 legte er bei Harald Schmidt einen sehr zweifelhaften Auftritt hin. Da fragt man sich: Wo ist der Mann geblieben, der Auftritte mit Senta Berger und Romy Schneider auf sich verbuchen kann? 2013 steht Helmut Berger für das RTL-Format "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" vor der Kamera. Laut dem Boulevardmagazin "Stern.de" verdient der einstige Weltstar momentan gerade mal 450 Euro im Monat. Da kann ein bisschen Taschengeld aus dem Dschungelcamp nicht schaden. Aber vielleicht ist er doch gar nicht so unberechenbar wie er nach außen scheint: Helmut Berger zieht 2004 zurück zu seiner pflegebedürftigen Mutter Hedwig Steinberger ins Salzburgische Land und blieb bis zu ihrem Tod im Jahr 2009 bei ihr. Vielleicht trifft bei ihm der Spruch "Harte Schale, weicher Kern" genau ins Schwarze.Autor: Susanne Nestler